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BlogWebsiteMelanie Pfeiffer7 Minuten

Yogalehrerin nach der Ausbildung: Reicht Instagram, oder brauchst du eine Website?

Für die Menschen, die dich schon kennen, ist Instagram ein guter Anfang. Wer dich noch nicht kennt und bei Google nach einem Yogakurs in der Nähe sucht, will Kurszeiten, Preise und einen Weg zur Anmeldung finden. Deshalb brauchst du beides: Instagram, damit Menschen dich kennenlernen, und eine Website, auf der alles steht, was sie zum Buchen brauchen.

Startseite der Website von by Elena mit der Zeile Dein Weg zur mentalen und körperlichen Stärke mit Yoga, Yogalehrerin in Linz, madea

Stand: Oktober 2026. Ich gestalte Marken und Websites für Yogalehrerinnen, rechtlich beraten kann ich dich nicht. Verbindliche Auskunft zu deiner Versicherung gibt die SVS, zu Impressum und Datenschutz eine Anwältin. Die Quellen sind am Ende verlinkt.

Was bringt Instagram Yogalehrerinnen und Yogalehrern?

Auf Instagram sehen Menschen, wie du unterrichtest und wie du sprichst. In einem kurzen Video aus deiner Stunde sieht man, wie du anleitest, und wer dir folgt, bekommt mit, wann ein neuer Kurs startet. Manche schreiben dir dann eine Nachricht.

Am Anfang finden dich dort vor allem Menschen, die dich schon kennen, zum Beispiel aus deiner Ausbildung oder aus dem Studio, in dem du bisher geübt hast. Teilen sie deine Beiträge, erfahren auch Menschen aus ihrem Umfeld von dir.

Instagram lebt davon, dass du regelmäßig postest, und das braucht jede Woche Zeit.

Wo stößt ein Instagram-Profil an seine Grenzen?

Ein Instagram-Profil stößt dort an seine Grenzen, wo jemand dich noch nicht kennt und gezielt etwas sucht. Diese Menschen tippen bei Google „Yoga Linz Abendkurs“ oder fragen ChatGPT nach einem Yogakurs für Anfängerinnen in ihrer Gegend. Damit du bei so einer Suche dabei bist, braucht es eine Seite, auf der genau das steht: Yoga, Linz, Abendkurs.

Auch wer dich schon auf Instagram entdeckt hat, will vor der ersten Stunde ein paar Dinge wissen:

  • Wann und wo findet der Kurs statt?
  • Was kostet eine Einheit, was ein Block?
  • Ist der Kurs für Anfängerinnen geeignet?
  • Was nehme ich mit?
  • Wie melde ich mich an?

Auf Instagram stehen solche Angaben in einzelnen Beiträgen, und mit jedem neuen Beitrag rutschen sie weiter nach unten. Die Anmeldung läuft dann über Nachrichten, die du einzeln beantwortest. Auf einer Website steht das alles an einem Ort, und es bleibt dort, auch wenn du eine Woche nichts postest.

Was muss rechtlich in dein Instagram-Profil?

Reiner Yoga-Unterricht ist in Österreich kein Gewerbe. Du bist Neue Selbständige, meldest dich bei der SVS und versteuerst deine Einnahmen selbst. Gibst du Kurse selbständig in einem Fitnessstudio, kann laut WKO Steiermark ein freies Gewerbe dazukommen. Was für Gewerbe, Impressum und Offenlegung auf der Website gilt, steht im Artikel Yogastudio eröffnen.

Für Instagram gibt es eigene Punkte. Die WKO hat sie in ihrer FAQ zum Social-Media-Auftritt vom 14. Jänner 2026 gesammelt:

  1. Business-Konto. Laut WKO sehen die Nutzungsbedingungen von Instagram private Profile „ausschließlich für die private Nutzung“ vor. Wer Kurse anbietet, verwendet ein Business-Konto.
  2. Impressum. Auf Instagram gibt es „keine eigene Rubrik für das Impressum“. Du setzt deshalb einen Link, der eindeutig bezeichnet ist, zum Beispiel mit „Impressum“. Erreichbar sein muss es „mit maximal zwei Klicks“. Nutzt du eine Linksammlung, führt der Link dort direkt zum Impressum, „und nicht etwa auf die Startseite“.
  3. Datenschutzerklärung. Sie soll wie das Impressum direkt im Profil erreichbar sein und auf die gemeinsame Verantwortlichkeit mit Meta nach Art. 26 DSGVO hinweisen.
  4. Musik. Für Reels eines Unternehmens kommt Musik laut WKO nur aus der Meta Sound Collection, auch wenn dein Konto die ganze Musikbibliothek anzeigt.

Mit einer Website hast du für Impressum und Datenschutzerklärung je eine eigene Seite, auf die du verlinken kannst. Nach § 5 E-Commerce-Gesetz stehen darin zumindest dein Name, deine geografische Anschrift und Angaben, mit denen man dich „rasch und unmittelbar“ erreicht, „einschließlich seiner elektronischen Postadresse“, dazu die UID-Nummer, falls du eine hast.

Wie finden dich Teilnehmerinnen bei Google, wenn du kein eigenes Studio hast?

Ohne eigenes Studio finden dich Teilnehmerinnen bei Google über deine Website und, wenn die Voraussetzungen passen, über ein Google-Unternehmensprofil. Laut Google kann ein Profil erstellen, wer einen Standort hat, den Kundinnen besuchen können, oder wer bei den Kundinnen vor Ort arbeitet. Wer seine Adresse bei Google zeigt, braucht dort „eine ganzjährige feste Beschilderung mit dem Namen des Unternehmens“.

Unterrichtest du in gemieteten Räumen oder in einem anderen Studio, hängt es an diesen Regeln, ob ein eigenes Profil möglich ist. Auf deiner Website kannst du für jeden Kurs angeben, wo er stattfindet, egal wem der Raum gehört.

Damit die Website gefunden wird, steht in der ersten Zeile, was du machst und wo, so wie Menschen es suchen: „Yoga in Linz“ oder „Yin Yoga in Steyr und online“. Wie Google und KI-Suchen Seiten lesen, erklärt der Artikel Von Google bis ChatGPT.

Was gehört auf die erste Website einer Yogalehrerin?

Für den Start braucht deine Website diese Inhalte, damit jemand vor der ersten Stunde alles findet:

  1. Die erste Zeile. Was du unterrichtest, wo und für wen, in einem Satz. Wie du diesen Satz findest, zeigt der Beitrag Dein Angebot in einem Satz.
  2. Über dich. Deine Ausbildung, seit wann du unterrichtest und warum, mit einem Foto, auf dem man dein Gesicht sieht.
  3. Kurse und Zeiten. Wochentag, Uhrzeit, Ort und für wen der Kurs gedacht ist.
  4. Preise. Einzelstunde, Block und Probestunde, so wie du sie anbietest. Laut § 5 Abs. 2 E-Commerce-Gesetz muss dabei erkennbar sein, ob die Umsatzsteuer enthalten ist.
  5. Anmeldung. Ein Formular oder ein Buchungstool, das in die Seite eingebettet ist.
  6. Ort. Für jeden Kurs die Adresse des Raums, in dem du unterrichtest, und was man zur Stunde mitbringt.
  7. Impressum und Datenschutz. Unten im Fuß, mit Offenlegung und Datenschutzerklärung, und von dort verlinkst du auch aus deinem Instagram-Profil.

Eröffnest du später ein eigenes Studio, kommen Stundenplan, mehrere Lehrerinnen und mehr Seiten dazu.

Wie arbeiten Instagram und Website zusammen?

Instagram und Website arbeiten gut zusammen, wenn man auf beiden sofort erkennt, dass es um dieselbe Person geht. Dazu gehören dein Name, deine Farben und deine Schrift, Fotos aus einem Shooting und in der Bio derselbe Satz wie in der ersten Zeile der Website.

Logo von by Elena mit Icon in Sand und Kornblumenblau, in vier Varianten, madea

Kündigst du einen neuen Kurs an, steht im Beitrag, dass die Anmeldung über deine Website läuft. So beantwortest du weniger Nachrichten einzeln, und wer dich über Instagram kennenlernt, findet auf der Website alles für die Buchung.

Damit Instagram und Website zusammenpassen, braucht es vor Logo, Farben und Schrift die Entscheidung, wofür du als Yogalehrerin stehst und wer zu dir kommen soll. Wie du dabei vorgehst, liest du in Ausbildung fertig, und jetzt?.

Wie sieht das bei einer Yogalehrerin in Linz aus?

Elena Hametner unterrichtet Yoga in Linz. Für sie ist Yoga zu unterrichten noch viel, viel mehr, und das sollte man ihrem Auftritt ansehen. Entstanden ist by Elena, mit fließenden Formen, einer besonderen Schrift und einem Icon: eine illustrierte Frau, die mit Leichtigkeit ihren Yogaweg geht.

Die Farben sind warm und frisch zugleich, Kornblumenblau, Sand, Creme und Nachtblau. Logo, Icons, Visitenkarten und Website sind in einem Zug entstanden, in Brand Alchemy. Ihre Website beginnt mit dem Satz: „Dein Weg zur mentalen & körperlichen Stärke mit Yoga.“ Die ganze Case Study: by Elena.

Visitenkarte von by Elena mit Logo und der Zeile Yoga und Musik auf einem Holztablett neben Gläsern, madea

Elena Hametner hat danach auf Google geschrieben: „Melanie hat mich mit Empathie und Gespür durch den Prozess des ‚Sichtbarwerdens‘ begleitet … Danke fürs Ermutigen; durch dich ist mir der erste große Schritt in die Sichtbarkeit viel leichter gefallen …“

Wie entsteht dein Auftritt als Yogalehrerin mit madea?

Für Yogalehrerinnen, die gerade starten und von Anfang an einen Auftritt mit Hand und Fuß wollen, gibt es bei mir Brand Alchemy. Zuerst klären wir, wofür du die erste Adresse bist und wie du dein Angebot so sagst, dass es auch jemand versteht, der dich nicht kennt. Dann übersetze ich deine Persönlichkeit und dein Angebot in Marke, Design und Website, mit Logo, Farben, Schriften und Bildsprache, damit man auf Instagram und auf der Website sofort dieselbe Yogalehrerin erkennt. Dazu kommen deine Visitenkarte, die Vorlagen für deine Posts und die Website mit Texten und allem Technischen. Das Fotoshooting organisiere ich auch, außer du hast schon eine Fotografin. Sie bekommt von mir ein genaues Briefing, damit die Bilder zu deiner Marke passen. Zum Schluss bekommst du dein Konzept für Social Media, damit du weißt, worüber du auf Instagram postest und wie.

Weißt du nach der Ausbildung noch nicht, was du anbieten willst und für wen, beginnst du mit dem Markenmentoring: acht Termine in zwei Monaten, online oder bei mir in Linz, und am Ende steht alles in deiner Brand Essence, deinem Markenbuch. Danach setzen wir deine Marke mit Brand Alchemy um. Welcher Weg zu dir passt, klären wir im Erstgespräch.

Fragen dazu

Reicht Instagram als Yogalehrerin?

Für Menschen, die dich schon kennen, ist Instagram ein guter Anfang. Wer buchen will, braucht Kurszeiten, Preise und die Anmeldung an einem Ort, und dafür brauchst du eine Website.

Brauche ich als Yogalehrerin ein Impressum auf Instagram?

Ja. Laut WKO gilt die Impressumspflicht auch auf Social Media. Weil Instagram keine eigene Rubrik dafür hat, setzt du in deinem Profil einen Link mit der Bezeichnung „Impressum“, der direkt auf das Impressum deiner Website führt und mit höchstens zwei Klicks erreichbar ist.

Brauche ich als Yogalehrerin ein Gewerbe?

Für reinen Yoga-Unterricht nein. Laut WKO-Infoblatt gilt er nach § 2 Abs. 1 Z 12 Gewerbeordnung als Privatunterricht, du bist Neue Selbständige und meldest dich bei der SVS. Gibst du Kurse selbständig in einem Fitnessstudio, kann ein freies Gewerbe dazukommen.

Melanie Pfeiffer, madea, Linz

Autorin

Melanie Pfeiffer ist Markenmentorin und Brand Designerin in Linz. Seit 2020 sind bei madea über 70 Marken entstanden, mehr als 50 davon für Gesundheitsberufe, Praxen und Zentren. Mehr über Melanie

Quellen

  1. WKO Steiermark, Infoblatt Yoga, Pilates, Zumba und Co.: wko.at/stmk/tourismus-freizeitwirtschaft/freizeit-sportbetriebe/yogapilates-zumba-und-co-infoblatt-aktuell.pdf (abgerufen am 19.10.2026)
  2. E-Commerce-Gesetz, § 5 (RIS): ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20001703 (abgerufen am 19.10.2026)
  3. WKO, E-Commerce Rechtsfrage 20: Rechtssicherer Social-Media-Auftritt (14.01.2026): wko.at/noe/e-commerce/faq-20-rechtssicherer-social-media-auftritt (abgerufen am 19.10.2026)
  4. Google, Richtlinien für die Darstellung Ihres Unternehmens bei Google: support.google.com/business/answer/3038177?hl=de (abgerufen am 19.10.2026)
  5. Case Study by Elena: madea.at/portfolio/yogalehrerin (abgerufen am 19.10.2026)
  6. madea, Brand Alchemy: madea.at/markenentwicklung-brand-strategy-webdesign (abgerufen am 19.10.2026)
  7. madea, Markenmentoring: madea.at/markenmentoring (abgerufen am 19.10.2026)
  8. Google-Bewertung von Elena Hametner (abgerufen am 19.10.2026)

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